Nachtblut

Antik tracks

Lyrics

1. ANTIK

Keine Schmerzen, kein Gesicht
Nur noch Stille, dunkles Licht
Nun ergibt dies für mich Sinn
Endlich weis ich wo ich bin

Und so blicke ich zurück auf jene Menschen die ich damals kannt
Auf jene mit denen ich durch das Leben streifte Hand in Hand
Zu sehen das ich die Welt verändert, als ich eins ins Jenseits stieg
Zeit das ich mein Leben lebte und dies allein macht mich Antik

Den Sinn in meinem Leben habe ich mir selbst gegeben
Und das bedeutet Krieg
Dies macht mich Antik
Hab es genossen Stück um Stück, blicke gern zur Lebzeit zurück
Und das bedeutet Sieg
Dies macht mich Antik

Menschen die mich einst verließen oder die mich damals hassten
Es mir schwerer machten, sich mit meinem Leben nie befassten
Auch wenn sie es mir nicht glauben wollen ich bedanke mich
Denn nur durch ihren Hass und neid bin ich jetzt unsterblich
Menschen lieben dich wenn du deine Sache hast gut gemacht
Doch machst du deine Sache richtig bist du gottlos und verhasst
Der Tod ist der zeitlose Frieden und das leben ist der Krieg
Nur wenn du diese Schlacht gewinnst bist auch du Antik

Den Sinn in meinem Leben habe ich mir selbst gegeben
Und das bedeutet Krieg
Dies macht mich Antik
Hab es genossen Stück um Stück, blicke gern zur Lebzeit zurück
Und das bedeutet Sieg
Dies macht mich Antik

Menschen die mich einst verließen oder die mich damals hassten
Es mir schwerer machten, sich mit meinem Leben nie befassten
Auch wenn sie es mir nicht glauben wollen ich bedanke mich
Denn nur durch ihren Hass und neid bin ich jetzt Antik

Und das bedeutet Sieg
Dies macht mich Antik




2. IJOBS BOTSCHAFT

Ich bin Reich wenn man bedenkt
Das all dies mir mein Herr geschenkt
Für mein Besitz den Herrn stets lobe
Nun stellt er mich auf die Probe

Das Böse kommt bald um mir Alles zu nehmen
All das was mir mein Herr zuvor hat gegeben
Das Einzige was mir bleibt wird dann sein mein Leben
Und Treue,Stolz,Ehre kann man nich wegnehmen
Mein Hab,mein Gut,mein Land,mein Vieh,mein Weib,mein Kind
Allesamt des Todes sind

Ijobs Botschaft!

Aus Mutters Leib bin nackt gekommen
Mein Herr hat gegeben,mein Herr hat genommen
Nackt,ich werde zurückkehren
Gepriesen sei mein Herr
Deine Söhne,deine Töchter,aßen,tranken Wein im Haus
Starker Wind kam dann vom Jenseit,lebend kam niemand heraus
Bin entronnen,aus den Trümmern mit letzter Kraft
Nun überbringe ich dir die Ijobs Botschaft




3. DIE BLUTGRÄFIN

Hochgeboren mit blauem Blut
Entsprang Bathory aus der Teufelsbrut
Im zarten Alter von 9 Jahren
Rebellierten dort die Bauern in Scharen

Als einziges Kind hatte Bathory Glück
So ließ sie ihre Geschwister zurück
Mit Morgenstern und Axt geqält
Wurden getötet und grausam entstellt

Die Mörder hat gefasst
Die Mörder hat gerichtet
Bathory hat deren Ableben aufmerksam gesichtet

Sie fesselten die Täter
Hand, Hals und Bein mit Seilen
Ließen sie öffentlich auf schrecklichste Weise vierteilen

Vom Anblick der sterbenden
Sie war so fasziniert
So hat Bathory schamlos vor euphorie uriniert

Von dem Moment an
Als dies geschah
Bathory die Welt nun mit anderen Augen sah

So biss sie gerne Frauen in Hals oder Brust
Doch stillte sie längst nicht damit ihre Lust
Denn in ihrer dunkelsten Fantasie
Lebten Fleischeslust und Leid in harmonie

So wagte sie bald den ersten Schritt
Ein blutjunges Mädchen darunter litt
Draußen in lebensbedrohlicher Kälte
Sie das Mädchen mit Leidenschaft grausam quälte

Wasser über den nackten Leib goss
Bis zwischen den Beinen es hinfloss
Zu einer Statue sie schließlich erstarrte
Die Bathorys durstige lust offenbarte

Für sie war ihr Nabel ein schmaus für das Auge
Dort das Eis schien wie eine schimmernde Traube
An der erfrorenen Scheide das glitzernde Haar
War für sie wunderbar

Was einst geschah an diesem finsteren ort
Setzte sie nun tag für tag fort
Die leichen versteckte sie unter dem bett
Auf das ihre diener sie schafften dort weg

Rund 600 menschen
Menschen ohne gesicht
Faulten um ihr schloss herum im abendlicht

Und so die blutgräfin
Wurde gefasst
Für ihre taten wird sie heute noch gehasst

Vom tot sie versuchte
Sich fern zu halten
So ließ der könig über bathory die gnade walten

Es lässt sich nicht in worte fassen was sich zugetragen hat
Doch wisset nun es gibt keinen gott

Man warf sie in ihr schlafgemach
Dort mauerte man sie ein
Und wenn man ganz ganz leise ist
Hört man sie heute noch schreien




4. GEDENKET DER TOTEN

Dass ich bin was ich bin
Dass ich habe ein Leben
Dass ich weiss wer ich bin
Dass habt ihr mir gegeben

Habt das Fundament für uns mit eurem Blut gelegt
Habt uns beigebracht das Unterwerfung Schande ist
Ihr habt uns gelehrt, dass es sich lohnt zu sterben
All dies wissen wir, den wir sind eure Erben

Und jeden Tag, wenn die Sonne hoch am Himmel steht
Und mir zeigt: Ich bin heilig
Und jede Nacht, wenn sie schließlich wieder unter geht
Danke ich euch, für diesen Augenblick

Ihr seid nicht umsonst gestorben
(Vergesst uns nicht)
Dank euch sind wir nicht mehr verloren
(Vergesst uns nicht)
Ich gebe hiermit mein versprechen
(Vergesst uns nicht)
Ich werde euch niemals, niemals vergessen
Ich werde alles dafür geben
(Vergesst uns nicht)
Dass ihr in meinem Herzen, könnt weiterleben
(Vergesst uns nicht)
Euer Tod war, nicht verwerflich
Er machte euch (und mich) unsterblich

Nicht gezögert, nicht gewartet
Einer gegen viele, ihr habt getötet
Und es war euch eine Ehre
All dies sei uns eine Lehre
Als es hieß, das der Feind kommt, um euch zu holen
Fragtet nicht wann, nicht wie viele, fragtet wo
Wenn der Moment der Entscheidung endlich da ist
Schenkt ihr ihnen nichts, doch nehmt ihnen alles

Und jeden Tag, wenn die Sonne hoch am Himmel steht
Und mir zeigt: Ich bin heilig
Und jede Nacht, wenn sie schließlich wieder unter geht
Danke ich euch, für diesen Augenblick

Ihr seid nicht umsonst gestorben
(Vergesst uns nicht)
Dank euch sind wir nicht mehr verloren
(Vergesst uns nicht)
Ich gebe hiermit mein versprechen
(Vergesst uns nicht)
Ich werde euch niemals, niemals vergessen
Ich werde alles dafür geben
(Vergesst uns nicht)
Dass ihr in meinem Herzen, könnt weiterleben
(Vergesst uns nicht)
Euer Tod war, nicht verwerflich
Er machte euch (und mich) unsterblich

Gedenket der Toten

Ihr seid nicht umsonst gestorben
(Vergesst uns nicht)
Dank euch sind wir nicht mehr verloren
(Vergesst uns nicht)
Ich gebe hiermit mein versprechen
(Vergesst uns nicht)
Ich werde euch niemals, niemals vergessen
Ich werde alles dafür geben
(Vergesst uns nicht)
Dass ihr in meinem Herzen, könnt weiterleben
(Vergesst uns nicht)
Euer Tod war, nicht verwerflich
Er machte euch (und mich) unsterblich




5. DIE MUTTER DIE IHR KIND VERLOR

Wenn der Mond
Schenkt dem schwarzen Wasser
Mit seinem Licht
Ihm ein Gesicht

Wenn das Wasser
Keine Wellen schlägt
Und am Ufer
Für sich nichts mehr bewegt

Wenn sie zitternd
Vergessen und allein
Um mit ihrem liebsten Kind
Zusammen zu sein
Versucht zu vergessen
Dass an jenem Tag
In diesem kalten Wasser
Ihr einziges Kind ertrank

Nachts wenn sie sitzt am Ufer
Im Dorf man hört sie weinen
Die Mutter die ihr Kind verlor
Ist verzweifelt und allein

Die Mutter die ihr Kind verlor

Man hat die Leiche
Niemals gefunden
Sie hat den Schmerz
Nie überwunden

Sie wirft jeden Morgen
Fleisch in den Fluß
Damit ihr liebstes Kind
Niemals hungern muss

Hat ihm nie gezeigt
Dass sie ihn liebt
Nun würd sie alles tun
Doch ist es jetzt zu spät

Sie strickt für ihn
Und wirft es in den Fluß
Damit ihr liebstes Kind
Niemals mehr frieren muss

Nachts wenn sie sitzt am Ufer
Im Dorf man hört sie schreien
Die Mutter die ihr Kind verlor
Ist verzweifelt und allein

Die Mutter die ihr Kind verlor

Ließt ihm Geschichten vor
Und singt für ihn ein Lied
Somit ihr liebstes Kind
In den Schlafe wiegt

Früher war sie gläubig
Früher war sie fromm
Heute hasst sie Gott dafür
Dass er hat ihr Kind genommen

Zur Lebzeit nie gekümmert
Sich zu sehr dafür hasst
Will sich das Leben nehmen
Hat sie den Entschluss gefasst

Sie springt ins kalte Wasser
Und schenkt ihm einen Kuss
Somit ihr liebstes Kind
Niemals allein sein muss




6. STURZ DES IKARUS

Einst der Handwerker Deadalus
Und sein Sohn Namens Ikarus
Waren auf einer Insel gefangen
Viel zu lange schon
Nach ihrer Freiheit bangen
Da machte ihnen die Sonne
Ein Angebot

Ich verschone euch
Vor dem sicheren Tod
Macht mir ein Geschenk
Und verbrennet dieses Lamm
Danach werde ich sehen
Was ich für euch tun kann

Sie folgten ihren Worten
Warteten die ganze Nacht
So tat sich die Sonne auf
Und hielt was sie versprach
Sie schenkte ihnen Wachs
Und dazu ein Federkleid

So waren sie beide
Für die Flucht bereit
So schuf er Flügel
Für sich und seinen Sohn
Hoch will er fliegen
Die Freiheit ist der Lohn

Ikarus
Alles ist so wie es sein muss

Deadalus küsste seinen Sohn
Und wünschte ihm Glück
"Hoffentlich kommst du mein Sohn
Wohl auf wieder zurück"

Und so Ikarus im Wind
Über den Wolken fliegt er geschwind
In seinen Augen Hoffnung
Auf dem Rücken seine Flügel
Fliegt er Richtung Freiheit
Hügel um Hügel

Doch merkt jener viel zu spät
Was dort oben vor ihm steht

So verlachte ihn die Sonne
Mit ihrer heissen Macht
Hintergeht ihn
In erbarmungsloser Niedertracht
In seiner letzten Stunde
Hatte er schliesslich erkannt

Das seine beiden Flügel
Sind vollständig verbrannt
Letztendlich endet er
Vor des Vaters Augen
Wie konnte er nur
Dem Sonnenlicht vertrauen

Ikarus
Alles ist so wie es muss




7. KREUZIGUNG

Er trägt ein schweres Kreuz
Und die Last der Menschheit
Eine Dornenkrone
Und nähert sich seiner Freiheit
Für ihn wird es kein Erbarmen geben
Nur Blut,Schweiß und Tränen
Und so nimmt es seinen Lauf
Und er schaut zum Himmel auf

"Vater,vergib ihnen"
Und man schlägt die Nägel ein
"Denn sie wissen nicht was sie tun"
Und immer leiser wird sein Schrein

Die Sonne treibt sein Schweiß
Er friert,doch ist ihm heiss
langsam schllägt sein Herz
Es mildert seinen Schmerz
Außer ihm,alles lacht
Bevor er fällt in die Ohnmacht
Er ist zum Tod verdammt
Man ihm ein Speer in die Brust rammt

"Vater,vergib ihnen"
Und man schlägt die Nägel ein
"Denn sie wissen nicht was sie tun"
Und immer leiser wird sein Schrein




8. HEXE

Schwere Zeiten diese sind
Der Teufel finstere Pläne spinnt
Schickt Bestien in menschlicher Gestalt
Der Tod so immer näher rückt
Sie mit roten Haaren schmückt
Sie treiben ihr Unwesen oft im Wald
Bekommen wir eine zu fassen
Müssen wir sie vorerst fesseln
Denn wir richten nur schuldige hin
Wir unterziehen sie einem Test

Stellen somit Hexen fest

Sollte sie ihn nicht bestehen,ist es um sie geschehen ... Feuertod
Hexe, Hexe, Hexe, Hexe, Hexe, Hexe, Hexe, Hexe!
Zahllose Hexen haben wir schon verbrannt
Als Inquistion ist diese Tat bekannt
Fürchtet euch nicht,wenn ihr eine Hexe seht
Sondern teilt es einem mit der was davon versteht
Zeigt Mut und das ihr Tapfer seid,zeigt das ihr heut seid bereit
Es genügt uns wenn ihr mit dem Finger auf sie zeigt

Mit der Hexe nun wir stehen am Fluss
Geben ihr einen Abschiedskuss
Und werfen sie schließlich ins kalte Nass
Wenn sie im Wasser untergeht
Ist es für sie leider zu spät
Doch stirbt sie so als Mensch und ungehasst
Doch sollte sie das Wasser tragen
Stellen wir keine weiteren Fragen
So endet sie auf dem Scheiterhaufen
Dies ist zwar zuvor noch nie passiert
Dies mich auch nicht interessiert

Ich lasse mich doch nicht für dumm verkaufen ... Feuertod
Hexe, Hexe, Hexe, Hexe, Hexe, Hexe, Hexe, Hexe!
Zahllose Hexen haben wir schon verbrannt
Als Inquistion ist diese Tat bekannt
Fürchtet euch nicht,wenn ihr eine Hexe seht
Sondern teilt es einem mit der was davon versteht
Zeigt Mut und das ihr Tapfer seid,zeigt das ihr heut seid bereit
Es genügt uns wenn ihr mit dem Finger auf sie zeigt

Feuertod!




9. DES MENSCHENS KUNST BLINDHEIT ZU SÄEN

Nichts im Leben ich erreicht so hegte ich in meinem Wahn
Um etwas noch aus mir zu machen einen verführerischen Plan
So ich stellte auf manch Regel, die mir niemand ablehnen kann
Behaupte mit Engeln zu sprechen, und heilig ist nur der Mann

Ich verbiete zu verzehren alles Fleisch was stammt vom Schwein
Ich verbiet es zu verzehren, denn dieses Fleisch ist unrein
Bei Fleischeslust, vor der Ehe ihr alle verrecken sollt
Doch nach dem Bund der ewigen Liebe, ihr könnt machen was ihr wollt

Ich gründe eine Religion
Wie viele andere vor mir schon
Ich bin schon etwas verlogen
Ihr es sicher besser wisst
Fast alle Götter sind älter
Als jener den ich erschafft
Doch wenn du kommst auf diese Welt
Du erst einer von uns bist

Frauen haben keine Rechte, Selbstbefleckung die macht blind
Intim sind wir kahl geschoren, weil wir hier in der Wüste sind
Wenn wir betreten seinen Boden, wir ziehen die Stiefel aus
Denn wir wollen sauber sein, wenn wir sind im Gottes Haus

Ehrenmorde, Fanatismus, Ramadan, Apostasie
Krieg im Namen Gottes "wir" damals in den Himmel schrien
Wenn du sein willst so wie wir, du musst nehmen all dies in Kauf
Doch bild dir nicht zuviel drauf ein, denn wir nehmen jeden auf

Ich gründe eine Religion
Wie viele andere vor mir schon
Ich bin schon etwas verlogen
Ihr es sicher besser wisst
Fast alle Götter sind älter
Als jener den ich erschafft
Doch wenn du kommst auf diese Welt
Du erst einer von uns bist