Aaskereia

Aus dem Vereisten Unterholz... tracks

Lyrics

1. WINTERNACHT

Aus dem Nebel überm Wald,
scheint er in voller Pracht.
Das düstere Antlitz seiner Kälte,
steht er ruhig für Ruhm und Macht.
Am Firmament kannst du ihn sehen.
Die Strahlen tanzen durch den Nebel.
Nie wird dies vorübergehen.
-
Eine kalte Nacht,
wo der Vollmond lacht.
Der Wolf mit seinem Rudel zieht
Und in das Dunkel der Wälder flieht.
Ein schwarzer Dolch in weißer Hand,
wo alles Leben durch einen kreis verbannt.
Ein kleines Feuer still nun brennt,
das Opfer zerfetzt zu Boden fällt.
-
Ich hör den Schrei in finstrer Nacht.
Einst sah ich nur die weiße Pracht.
Der Schnee fällt leise,
die letzte Fackel erlischt...
-
... so ziehe ich weiter
Voll Ruhm und Stolz
In das Dunkel der Nacht.




2. AUS DEM VEREISTEN UNTERHOLZ VERSCHNEITER WÄLDER

Aus dem vereisten Unterholz verschneiter Wälder,
blickend auf die niedrige Art Mensch.
Verachtung breitet sich aus,
mein Herz gefriert.
Hass, der uns zur Vernichtung treibt.
Auf in den Kampf gegen
Zweifel, Gier, Selbstverherrlichung und Gebet.
-
Aus dem vereisten Unterholz verschneiter Wälder.
-
Die Klinge,
die den Rumpf abgetrennt.
Das Blut,
welches ins Gesicht mir spritzt.
Der Boden,
der mit toten Leibern bedeckt ist.
Verfault.
Es stinkt und lockt zugleich.
-
Aus dem vereisten Unterholz verschneiter Wälder.
-
Wie wir kamen,
so verschwanden wir.
Doch kommen wir immer wieder.
-
Aus dem vereisten Unterholz verschneiter Wälder.




3. DUNKLE ROMANTIK

Der Mondschein, das Dunkel ringsumher.
Das Singen meiner Kinder der Nacht
- wunderschön -
Nun wird es Zeit, meine Gedanken sind frei.
Kein schmerzendes Licht auf meiner Haut.
Hunger nach Fleisch und Blut
Treibt mich voran.
Um zu essen das Fleisch,
um zu trinken das Blut des Lebens
tief in ihr – in mir.
Reitend auf der Bestie Mensch.
Dunkle Romantik in sakralem Raum
Um zu saugen bei Kerzenlicht
Das Blut aus jungfräulichem Körper.
Der Biss – der Genuss.
Das Leersaugen ihres weißen, kalten Körpers –
Die Hingabe zum erotischen Schmerz.
Taufe mit Blut,
das Lecken unserer Wunden.
Um der Liebe Willen.
Tot – und doch voll Leben? – Voll Liebe?
Blut, das über ihre Wangen, wie Tränen fließt.
Blut, das ewiges Leben verbirgt – Nosferatur.
Blut, das über ihren Schleier rinnt – der Schrei.
Ein stilles Gebet?
Das Leben strömt aus ihr
Wie eine kleine Quelle in der Einsamkeit.
Nun liegt sie da leblos – kalt – weiß und wunderschön