Equilibrium (GER)

Demo tracks

Lyrics


02. Nach dem Winter

Ich will dir von den Edlen singen,
der ältest Sage mich entsinnen.
Ich will Walvaters Wirken künden
aus längst vergangner Zeit.

Die Riesen waren die Urgebornen,
die das Himmelszelt erhuben,
über ihre Gipfel über
schwarzen Staub der Welt.

Denn bevor die Stürme tobten
war nicht Sand nicht See nicht Wogen.
Kein Himmel ward entdecket,
kein Grund zu deiner Füß.

Doch als sie Ymirs Leib erhuben
aus ihm das mächtige Midgard schufen,
da schien die Sonne auf die Felsen
und Grün entsprang der Welt...

So ward sein Schädel unser Himmel,
sein Hirn wurd zum Gewölk.
Aus seinem Fleisch der Länder Erde,
aus seinem Blut das Meer...

Von Asgard aus schlugen sie eine Brücke
auf das ihnen Midgard nie entrücke,
das Reich der ersten Menschen,
Askr und Embla!

Sie fanden sie am Ufer liegen,
vom Meeresstrom herangetreiben,
ohnmächtig nicht bei Sinnen,
noch Blut und Seele bar.

Sie hauchten ihnen Leben ein,
auf dass nun Midgard ihres sei.
Vom Nebel hoher Gipfel
zum Tau im tiefen Tal.

Ich will dir von den Edlen singen
alten Sagen mich entsinnen,
will Walvaters Wirken künden
längst vergag'ner Zeit...




03. Unter der Eiche

Seit alten Zeiten Jahr für Jahr
treffen wir uns immer da,
wo die Eich im Mondlicht steht,
wo Heiterkeit stets wiederkehrt.

Jedes Jahr zur gleichen Stunde stehen wir uns singen hier
tanzen, lachen, spielen, saufen, Trinken Met uns ganz viel Bier
Feiern bis zum Morgengrauen, machen diese Nacht zum Tag
Fressen wie die Wölfe alles, mehr noch als der größte Warg




Eichenfässer unversehrt
werd'n in dieser Nacht geleert
Selbst die Alten und die Weisen
lassen ihre Hörner kreisen

Jedes Jahr zur gleichen Stunde stehen wir uns singen hier
tanzen, lachen, spielen, saufen, Trinken Met uns ganz viel Bier
Feiern bis zum Morgengrauen, machen diese Nacht zum Tag
Fressen wie die Wölfe alles, mehr noch als der größte Warg





Jedes Jahr zur gleichen Stunde stehen wir uns singen hier
tanzen, lachen, spielen, saufen, Trinken Met uns ganz viel Bier
Feiern bis zum Morgengrauen, machen diese Nacht zum Tag
Fressen wie die Wölfe alles, mehr noch als der größte Warg

Jedes Jahr zur gleichen Stunde stehen wir uns singen hier
tanzen, lachen, spielen, saufen, Trinken Met uns ganz viel Bier
Wenn wir dann doch einmal zu viel getrunken haben sollten,
Wissen wir nach dem Tode, dass ist was wir immer wollten!




04. Met

Kennst Du den Urknall aus dem Horn?
Kennst Du den Grund für der Nordmannen Zorn?
Klar wie das Wasser aus unseren Tälern,
Gelb wie reife Weizenähren,
Aus dem Fasse muss es fliessen,
Damit wir Schlacht und Sieg begiessen.

Met, Met, Met, Met, Met, Met

Hoch im Norden, tief im Nebel
Wo die Mannen mit Njørd segeln
Dort wolln wir im Kampfe die Äxte schwingen
Nach der Jagdzeit am Feuer singen
Die Hörner und die Humpen heben
Der Met, der ist ein Aasensegen

Met, Met, Met, Met, Met, Met




06. Die Prophezeiung

Auf einer Lichtung tief drinnen im Wald,
dort thront ein Felsn, Jahrhunderte alt,
mit einer Botschaft aus ferner Zeit
inmitten der ewigen Dunkelheit

In arger ach so schwerer Not
wird ein Knabe neu geborn.
Wiederbringen wird er uns,
was der Menscheit eins ging verlorn.

Fern von hier, auf grünen Weiden,
wo Falken noch in Frieden kreisen,
reifte er zum Mann so stark,
wartend auf den jüngsten Tag.

So ritt er aus, auf seinem Banner,
prangt das Zeichen der Ewigkeit.
Ohne Furcht und ohne Gnade,
zog er in die Nacht...

...hinein! Hinein! Zog er in die Nacht hinen!

Jahre später im sonnigen Wald
auf felsigen Trümmern, zerbrochen und alt,
steht ein Denkmal, dem der kam,
der der Nacht den Schrecken nahm.




07. Nordheim
Nebel legt sich auf die Dächer,
der Winter zieht herein
Für schwere Balken, gebeugt vom Alter,
soll es der letzte sein.

Das harte Leben, voll stolz, voll Ehr'
kein laut dringt an mein Ohr
Nur Rufe aus vergang'nen Tagen
als ich Nordheim verlor.

Oh mein Nordheim, mein Quell, mein Ursprung
warum sollt das geschehn?
Das warme Feuer deiner Hütten
ward nie wieder gesehn.