Equilibrium (GER)

Sagas tracks

Lyrics

1. PROLOG AUF ERDEN

(Instrumental)




2. WURZELBERT

In ein Höhle tief unter dem Berg,
Am flackernden Feuer, dem Tageslicht so fern.
Lebt da ein Männchen, so hutzelig und alt,
Mit seiner Fiedel, die bucklige Gestalt.

Wenn dann das Mondlicht den Berggipfel erklimmt,
Dann packt er die Fiedel, ganz liebevoll gestimmt.
Zieht in die Wälder im nächtlichen Schein
Und spielt dort den Tieren ein kleines Liedelein.

Andächtig lauschen die Vögel dem Gespiel.
Da steigt in ihre Köpfe ein seltsames Gefühl.
Sie wundern sich noch kurz was ihn'n widerfahren ist
Und fallen plötzlich alle mausetot aus dem Gest.

Die Bären, sie sitzen so friedlich im Laub,
Da kommt schon das Männchen und spielt die Fiedel laut.
Mit heulendem Gebrüll renn' sie in den Wald davon,
Doch wieder einmal viel zu spät und keiner entkam.

Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!

Dunkel der Weiher, das Männchen erscheint.
Weit über das Wasser der Klang der Fiedel reicht.
Bis auf den Grund hinab die Melodie so weich.
Voll von weißen Karpfenbäuchen ist der schöne Teich.

Einsam, geschlagen, das Männchen zieht nun heim,
Wie hasst er und liebt er sein hölzern Fiedelein ...

Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!

Meilen des Wanderns durchs Dickicht so tief.
Eine Horde langer Haare, ums Feuer tanzen sie.
Er hebt seine Fiedel hoch an sein Kinn zu spieln.
Die Leute halten inne, gebannt sie lauschen ihm.

Nach Stunden des Spielens ein tosender Applaus,
Die Stimmung ist am kochen und die Frauen ziehn sich aus!
Die Menschen bejubeln den alten Wurzelmann,
Der Fraun mit seinen Wurzeln noch viel froher machen kann!

Wurzelbert! Wurzelbert! Wurzelbert!
Spiel die Fiedel!




3. BLUT IM AUGE

Was ich sah auf meiner Reise,
Scheint zu wahr es zu erzähln,
Drum versuch ich auf meine Weise,
Euch mit mir dort hinzunehmn.

Wie ich einst auf dunklen Pfaden,
Weit von hier in Nordens Land,
Sah was mir den Atem raubte,
Was ich bis da nicht gekannt.

Blut im Auge
Auf wunde Knie
So sank ich nieder
So fand ich sie

So beschloss ich dort zu bleiben.
Was ich sah ließ? mich nicht mehr los,
Zu entdecken ihr Geheimnis,
War die Nacht für mich verlohr'n.

Tag um Tag in grauem Regen,
Suchte ich den Blick noch mal,
War verfallen jenem Zauber,
Den ich bisher nicht erahnt.

Blut im Auge
Auf wunde Knie
Sank ich nieder
So fand ich sie

Lies zurück der Städte Tore,
Zog hinauf in eisige Hö'n
Sturmgewitter, Donners Peitschen
Suchten mich zu Grund zu gehn
Blickte in des Wassers Fälle,
Hinter Sträucher, Birkenhain
Unruhig Blicke, grau die Wogen,
Wo mag sie geblieben sein?

Schlaflos, rastlos such ich...
Lautlos, raunend, hört sie mich nicht...
Über Felsen, Berg und Heide,
Dickicht, Dornen, Dunkelheit,
Such ich sie bei Nacht, die Weiße,
Such den gleißend' Himmelsschein...




4. UNBESIEGT

Schwarz die Nacht, die mich umgibt,
Die heulend an die Felsen bricht.
Sieh, wie ich dem Sturme trotz,
Werd Zeuge meiner Kraft!

Wo die andren niederknien,
Staub, Verachtung sich verdienen,
Stehe ich, komm sei mein Zeug:
Blutend, aber ungebeugt!

Nie werden sie mich brechen,
Niemals meinen Geist bestechen!
Nie werd ich mich verneigen,
Niemals ihnen Demut zeigen!
Nie sollen sie mich ergreifen,
Niemals meine Feste schleifen!
Sieh ich bin, komm sei mein Zeug',
Blutend, aber ungebeugt!

Viel gefochten, viel erlitten,
Jeden Atemzug erstritten.
Hart umkämpft, die Feste mein,
Die Kreise meiner Macht.

Einsam stehn die schwarzen Zinnen,
Trotzen aller Zeiten Wirren.
So auch ich, komm sei mein Zeug:
Blutend, aber ungebeugt!

Nie werden sie mich brechen,
Niemals meinen Geist bestechen!
Nie werd ich mich verneigen,
Niemals ihnen Demut zeigen!
Nie sollen sie mich ergreifen,
Niemals meine Feste schleifen!
Sieh ich bin, komm sei mein Zeug':
Blutend, aber ungebeugt!

Ich bin unbesiegt!
Ich bin unbesiegt!

Ich fürcht nicht glühend Eisen,
Noch fürcht ich Pein.
Ich bin mein eigen Heiland,
Werds immer sein.
Und wenn ich dir auch blutend zu Füßen lieg,
Weißt du genau: Ich bleibe unbesiegt!

Alles, was ich mir erstritten ...
meine Banner, himmelhoch ...
Auch wenn alle Mauern zittern ...
Bleib ich Herr auf meinem Thron,
Ja, für immer!

Viele sah ich nieder gehn,
Zuviele um je zu verstehen.
Doch habe ich nicht einen Tag auf diesem Pfad bereut.
Solln sie auf mich runtersehen,
Es schert mich nicht, ich bleibe stehen!
Auch du, mein Freund, ich bin dein Zeug,
Sei blutend, aber ungebeugt!




5. VERRAT

Mit verlogen Sprache
Sääst du Zwietracht in die Menschen um dich
Wissend um der Falschheit
Die dein Wort auf uns herniederregnet

Treib den Keil der Lügen
Tief und tiefer in die Herzen derer
Die im Graun des Nächtens
Sich der Qual ihres Morgens nähern

Nichts als toter Hall im Stein
Soll noch von dir übrig sein
Der Frost in meiner Seele:
Die Früchte deiner Saat
Nichts als toter Hall im Stein
Soll noch von dir übrig sein
Wenn ich dein Dasein richte
Zu seiner letzten Fahrt

Ins Feuer will ich dich führen,
In Flammen sollst du aufgehn',
Zu Asche will ich dich brenn',
Im Staub will ich dich sehen!

Verrat! Verrat! Verraaat!
Verrat! Verrat! Verraaat!

Wenn die Balken faulen
Und dein Bollwerk auf dich niederbröckelt
Und sich Stein um Steine
Sich ganz langsam doch von dir abwenden

Wird der Geist der Grauen
Die sich noch in zähen Waben räkeln
Sich geeinigt bäumen
Dich voll Grimm an deine Felsen ketten
Im Feuer!

Ins Feuer will ich dich führen,
In Flammen sollst du aufgehn',
Zu Asche will ich dich brenn',
Im Staub will ich dich sehen!

...Wenn all die Lügen niederstürzen
Komm ich zu dir in lodernder Gier
Wenn all die Lügen niederbrechen

Was dereinst war, wird nie wieder sein
Gerichtet im Feuer, im lodernden Schein
So will ich dich sehn, werd ich vor dir stehn
Wenn all die Lügen niederbrechen...

Ins Feuer will ich dich führen,
In Flammen sollst du aufgehn,
Zu Asche will ich dich brenn',
Im Staub will ich dich sehen!

... wenn all die Lügen niederstürzen
Komm ich zu dir in lohdernder Gier
Wenn all die Lügen niederbrechen




6. SNUFFEL

Lang ist's her vor alten Zeiten
Galt's die Laster aufzuteilen
Jedem ward ein Kraut spendiert,
Das Geist und Seele inspiriert

Trocken, dürr im Süden unten,
Andernorts in hölzern' Stumpen,
Weich und saftig hoch im Norden
Doch was ist's bei uns geworden?

Alles wurde eingesackelt,
Rasch verteilt, nicht lang gefackelt
Durch die Welt die Kunde rannte,
Jeder sich zum Kraut bekannte.

Auf dem Weg am Himmelszelt
Da fiels vom Karren in die Welt
Und direkt in des Müllers Steine
Tat das Schicksal dann das seine ...

Mag nicht snusen, mag nicht rauchen,
Mag kein faules Zeugs gebrauchen
Alles was ich will ist mein Snuff!

Magst auch du einmal probieren,
Gib acht nichts ins Gesicht zu schmieren,
Und Heulen gilt fei nicht beim Snuff!

"Geh her! Was issen des?
Jetz werd i glei bös,
Wer schmeißt da sei Graffel bei mir in die Mühl'?
Des is doch kei Korn,
Des hat wer verlor'n,
Na, jetz mahl'n ma's ma durch und dann woll'n ma ma seh'n!"

Sack um Sack ward durchgemahlen,
Dem Knecht die Arbeit aufgetan,
Der fällt ganz artig Sack und Beutel,
Freut sich auf die Schenke heute

Doch was rinnt da aus den Steinen?
Braun und duftvoll mochts ihm scheinen
Fällt sich rasch damit die Taschen,
Eilt, die Mühle zu verlassen...

Drunt im Dorfe buntes Treiben
Jeder wollt die Nase reiben
Sich mit braunem Kraut, dem feinen
Konnt der Knecht mit allen teilen

Und so ward ein Brauch geboren
Weil da ging ein Kraut verloren
Das uns freie Nasen brachte,
Zur Nation von Schnupfern machte

Mag nicht snusen, mag nicht rauchen,
Mag kein faules Zeugs gebrauchen
Alles was ich will ist mein Snuff!

Magst auch du einmal probieren,
Gib acht nichts ins Gesicht zu schmieren,
Und Heulen gilt fei nicht beim Snuff!

Mag nicht snusen, mag nicht rauchen,
Mag kein faules Zeugs gebrauchen
Alles was ich will ist mein Snuff!

Magst auch du einmal probieren,
Gib acht nichts ins Gesicht zu schmieren,
Und Heulen gilt fei nicht beim Snuff!
Beim Snuff!
Beim Snüffeln!




7. HEIMWARTS

Alle Schlachten sind geschlagen, alle Siege sind errung'n.
Alle Feuer sind erloschen, aller Siegessang verklung'n.
Und so machen wir uns auf uns're letzte große Fahrt.
Und willst du uns dran hindern so sei gewarnt:

Heimat, heimwärts,
Halt aus, wir komm'n nach Haus.
Sieh uns're Fahnen weit hoch vom Hügel aus.
Steinig die Pfade,
Die Heimat so weit.
Halt aus wir kommen,
Mach dich bereit!

Wo ein Wille wär ein Weg,
Doch wo wir wandern führt kein Steg.
Wo sich Schluchten tief aufreißen,
Wo der Sturm niemals vergeht.
Lasst uns stetig weiter schreiten unsren zähen,
Langen Marsch,
Darum lasst euch nicht so feiern, und jetzt hoch den Arsch!

Heimat, heimwärts,
Halt aus, wir komm'n nach Haus.
Sieh uns're Fahnen weit hoch vom Hägel aus.
Steinig die Pfade,
Die Heimat so weit.
Halt aus wir kommen,
Mach dich bereit!

Wenn die Täler grüner werden,
Wenn der Wälder Rauschen klingt,
Wenn uns leicht die Schritte tragen,
Wenn der Männer' Sang erklingt,
Kommen wir an uns're Tore,
Endlich brichts aus uns heraus:
Heimat! Wir sind zuhaus!

Heimat, heimwärts,
Halt aus, wir komm'n nach Haus.
Sieh uns're Fahnen weit hoch vom Hügel aus.
Steinig die Pfade,
Die Heimat so weit.
Halt aus wir kommen,
Mach dich bereit!

Heimat! Heimat!
Wir sind endlich am Ziel!
Holt raus die Fässer voll Wein, Met, Schnaps und Bier.
Entzündet neue Feuer und dann lasst uns fröhlich sein.
Und denkt immer daran: jetzt sind wir daheim!




8. HEIDERAUCHE

(Instrumental)




9. DIE WEIDE UND DER FLUß

Grün und still so lag die Heide,
Uferböschung, alte Weide.
Bog sich tief nun Jahr um Jahr,
Zu stillen Wassern, kalt und klar.

Wo da tief in Grundes Dunkel,
Großer Augen Wehmuts Funkeln.
Schimmert hoch nun Jahr um Jahr,
Auf graues, langes Weidenhaar.

Weide, alte Weide!

Herbst zog ein in grüne Heiden.
Klamm die Böhe, Blättertreiben.
Kurz ward bald das Licht der Tage,
'Zählt bis heut der Weide Sage.

Unbeirrt doch waren beide,
Stumm die Blicke, Trauerweide.
Nie zu fassen ihre Bürde,
Nie zu brechen einer Würde.

Weide, Trauerweide!

Hörst du das Lärmen in den Tiefen der Heide?
Das Brechen, das Reißen, Verbrennen der Zweige.
Die Äxte, sie hacken, das Holz es zersplittert.
Die Donner, sie grollen ihr tiefstes Gewitter!

Das Wasser, es schäumet, gepeitscht sind die Wogen,
Hilflos, so starrt sie und sieht auf das Morden.
Geschlagen von Trauer das Funkeln erkaltet,
Getragen von Wagen die Weide entgleitet...

Winter wars, nach vielen Jahren,
Kam ein Boot herangefahren.
Friedlich zog der hölzern Kahn,
Am Ufer seine Bahn.

Dunkel schoss aus tiefen Ranken,
Eingedenkt der grauen Planken,
Brach sie Kiel, es sank der Bug,
Das Wasser hart ans Schilfrohr schlug.

Und so schlang sie und so zwang
Sie und so zog sie sie herab.
Und so schlang sie und so zwang sie alle in ihr kaltes Grab.




10. DES SANGERS FLUCH

Düster die Zeiten, geknechtet das Land,
Zu dienen und fügen die Menschen gebannt.
Kein Vogel, kein Lachen im Flur widerhallt,
Die Tage so düster, die Nächte so kalt.

Und so zogen die Jahre dahin,
Gingen nieder - ohne Sinn.
Schwere Seiten der Geschichte Buch,
Erzählen bis heute von des Sängers Fluch.

"Zeig mir zu spielen, lehr mich deine Kunst",
So sprach einst ein Knabe aus tiefer Inbrunst.
Der Alte mit Harfe, der Junge mit Sang.
Sie spielten die Lieder, so reich war ihr Klang.

Und so zogen die Lieder ins Land.
Ein Gefühl so ... unbekannt.
Doch schwer sind die Seiten der Geschichte Buch,
Und 'zählen bis heute von des Sängers Fluch.

Und so galt es zu spielen vor eisigem Thron.
Der Tod sei die Strafe, das Leben sei Lohn.
"So spielt nur ihr beiden und spielet bloß gut,
Sonst mach ich mir Freude und wate durch Blut".

Da schlug er die Saiten so voll wie noch nie,
Da klangen die Stimmen zu herrlichem Lied,
Es tönte und brauste der beiden Gesang,
Und zog alle Seelen im Saale in Bann.

So wagten sie spielen vor eisigem Thron
Der Tod wär die Strafe, das Leben wär Lohn.
Doch schwer sind die Seiten der Geschichte Buch,
Und schwerlich ertragen sie des Sängers Fluch.

Zornig führt nieder der eifersüchtig' Stahl,
Streckt vorm Throne nieder, den Jung' in bitt'rer Qual.
Der Alte trägt den Toten zur Türe, weit hinaus.
Doch bleibt vorm letzen Tore nochmal stehen und ruft aus:

"Weh dir, du Mörder, du Fluch des Sängertums!
Fahr nieder zu Boden, ersauf in deinem Blut!
Vergessen dein Name, dein Leib zu Staub verbrannt,
Gestürzt deine Hallen, dein Reich überrannt!"

Der Alte hats gerufen, ein jeder hats gehört,
Die Mauern gingen nieder, die Hallen sind zerstört.
Des Thrones einstig Namen, ihn kennt bis heut kein Buch,
Nur eins fällt schwere Seiten: es ist des Sängers Fluch!




11. RUF IN DEN WIND

Ich bin der Wind,
Der die Gipfel erklimmt,
In der Höhe sie streife,
Die Blicke begleite.

Ich bin der Wind,
Der im Wipfel erklingt,
Dessen rauschendes Treiben,
Die Blätter begleiten.

Ich bin der Wind,
Der die Wellen ersinnt,
Lass die Meere sich türmen,
Die Brandungen erzürnen.

Ich bin der Wind,
Der die Schranken bezwingt,
Lass die Länder so grenzenlos sein.

Ich bin der Hauch,
Der durchstreift da dein Haus,
Wenn die Lichter vergehen,
Die Kerzen verwehen.

Ich bin die Bries',
Die da streift durch die Wies',
Wenn die Nebel sich lichten,
Die Wolken verdichten.,

Ich bin die Böh,
Die die Segel erfüllt,
Lass die Balken sich biegen,
Die Wogen bekriegen.

Ich bin der Sturm,
Hab die Sinne verlor'n,
In rastlos Wüterei.

Sag wo ich bin,
Sag was ich sah,
Sag mir den Sinn,
Sag was ich tat.

Wenn eure Namen klingen,
Dann hört ihr mich.
Wenn eure Fahnen wehen,
Dann seht ihr mich.

Und wollt ihr mich verfluchen,
So gebt nur acht,
Es mag euch selbst heimsuchen,
Des Spruches Macht.

Sieh was ich sah,
Sieh was ich war,
Fühl was ich bin,
Fühl was ich 'sinn,
Hör was ich sag,
Hör was ich rat,
Sieh was ich bin,
Sieh in den Wind.

Sei was ich bin:
Sei wie der Wind!




12. DAMMERUNG

Sieh! Es wird schon Nacht!
Der Abend naht der Wacht.
Lass los, es ist schon gut,
Ich bleib noch hier wenn du mich suchst.

Still ist's hier, ich wart mit dir
Auf deine letzte Fahrt.
Dichter Schleier, schwarzer Weiher,
Nebel hüllt dein Pfad.

Nicht ein Wort an diesem Ort,
Ist wert des Hörens nun.
Kein Rauschen hier zu lauschen,
Mir ist's wie Totenruh.

Deine Totenruh ...

Kalt die Hand, die mich einst fand,
So kraftlos liegt sie da.
Der Blick so leer, die Lider schwer,
So nah bist du, so nah.

Sieh nur, sieh, in Lichtes Zwie
Was kommt da auf uns zu?
Bald wirst du fahrn, in jenem Kahn,
Und ich, ich geh zur Ruh.

Auch ich geh dann zur Ruh...

Sieh, es ist gleich Nacht,
Der Abend naht der Wacht.
Lass los, es ist schon gut,
Ich bleib noch hier wenn du mich suchst.

Sieh, es ist Nacht.
Der Winter ist erwacht.
Lass los, es ist schon gut,
Ich bleib noch hier wenn du mich suchst.




13. MANA

(Instrumental)