Akrea

Lügenkabinett tracks

Lyrics


1. VIER SONNEN

Glanz lieblich erbracht
Vom Hauch der Sonne in ihrer vollen Pracht
Legt sich schützend über jedes Geschöpf

Rasch verwischt der Horizont
Ein Loch an vorderster Front
Licht mit Staub bedeckt und gänzlich verdreckt

Doch brausend schließt das Wolkenkleid
Vernimmt man dunkle Boten
In solch unbeholfner Zeit
Das Licht still weicht!

Vier Boten reißen tiefe Kerben,
Versorgen sie mit Salz
Stehen auf ihren schwarzen
Scherben, doch falls wir

Das mit dem Leben enger sehn
Bedürfnis und Vernunft verstehen
Hätte man uns doch belohnt oder verschont?

Es kreist das Unheil übers Meer,
Frisst Instanzen, jedes Heer
Der Neubeginn wird prophezeit,
Geprägt durch Untergang und Leid.

Es dringt ein Strahl auf unsre Welt
Entsandt vom Schutzpatron
Durch dichtbehangnes Firmament
Die Erde brennt!

Es kreist das Unheil übers Meer,
Frisst Instanzen, jedes Heer
Der Neubeginn wird prophezeit
Geprägt durch Untergang und...

Es kreist das Unheil übers Meer,
Frisst Instanzen, jedes Heer
Dann wird euch allen prophezeit
Die Welt wurde von euch befreit!




2. METEOR

Heut geht's nicht gut so schlecht
Der Rest der kann mich mal!
Nach diesem Wortgefecht
Verlasse ich den Saal.

Der Mitmensch achtet micht
Nicht mehr und stellt mich hinten dran.
Doch dieses Schiedsgericht
Besteht aus einem Mann!

Wieder schließe ich heimlich die Augen - erlebe diesen Traum
Das ist der Ritt auf Meteor - die Laufbahn stört mich kaum
Ein Wesen wär's gewesen wofür ich mich jetzt noch verbeuge
Auf Kollisionskurs - Der Einschlag steht bevor [so nah]

Meteor!

Das macht ihr nicht noch mal mit mir,
Dass ich meinen Verstand
Verliere Kontrolle - übers Schiff
Der Meteor ist jetzt in Sicht!

Ich ziehe euch aus, zuerst eure Haut
Das hättet ihr mir wohl nie zugetraut
Verzichtet aus Mahl, denn ich hab was dabei
Ein Gängemenü mit Geigengeschrei

Jetzt gehts mir gut so gut
Hab wunderbar geträumt
Ich würd's gern wieder tun
Hab viele Praktiken versäumt

Doch seh ich jetzt erst was geschah,
Traf euch mein Meteor
Wart ihm im Weg auf seiner Bahn
Mein liebster Traum wurd wahr...

Wieder schließe ich heimlich die Augen - erlebe diesen Traum
Das ist der Ritt auf Meteor - die Laufbahn stört mich kaum
Ein Wesen wär's gewesen wofür ich mich jetzt noch verbeuge
Auf Kollisionskurs - der Einschlag steht bevor so nah




3. AUF LOS GETHS LOS!

Was bringt dieser Tag?
Wenn mich doch nichts halten kann
Entzückt vom Tatendrang!
Langsam schwindet jeder Sinn in mir und los!

Das täglich Brot, verdient sich nicht von allein
Mein Puls erhöht sich ständig - ungebremst
Durch Mark und Bein

Das mit dem Atmen - schenk ich mir
Der pure Wahnsinn ist mein Lebenselexier!

Was bringt dieser Tag?
Wenn mich doch nichts halten kann
Entzückt vom Tatendrang!
Langsam schwindet jeder Sinn in mir und dann...

Für alles blind und weggehört.
Stoppt die Motorik alles was jetzt noch stört
Mein Körper brennt, bin viel zu schnell
Kann nicht mehr bremsen - was zu viel ist, ist zu viel!

Fasziniert und ungebremst erleb ich alles wie im freien Fall
Ein Funkenregen begleitet mich -
Lässt mich verglühen in heller Pracht
Fasziniert und ungebremst erleb ich alles wie im freien Fall
Hab meinen Schatten hinter mir - verlässt mein
Geist den Körper und beginnt von vorn!

Für alles blind und weggehört.
Stoppt die Motorik alles was jetzt noch stört
Mein Körper brennt, bin viel zu schnell
Kann nicht mehr bremsen - was zuviel ist, ist zuviel!

Ich ersehne die Rast, ganz zittrig und blass
Ich werde wiederkehren!
Halte mit dem Leben Schritt - vermeid den
Wahnsinnsritt und fang von vorne an!

Was bringt dieser Tag?
Wenn mich doch nichts halten kann
Entzückt vom Tatendrang!
Langsam schwindet jeder Sinn in mir und los!

Was bringt dieser Tag?
Mein Körper brennt!
Auf los gehts los!




4. VERSPROCHEN ITS VERSPROCHEN

Halte nicht fest - an dieser Art
Die uns ganz neu belehrt -
Hokus Pokus Tag für
Tag-täglich aufs neue verzerrt
Ein jedes Wort, ein jeder Wert!

Die lieben Freunde, mit
Großen Worten
Beteuern abermals
"Versprochen
Ist versprochen"
Folgen blind, auch
Wenn's nicht
Wirklich stimmt

Selbst dem Papier
Vertrauen wir
Beteuert abermals
"Verpsorchen
Ist versprochen"
Doch eins ist klar, Versprechen
Werden zu gern gebrochen

Ein neuer Trend gerät in Fahrt,
Damit man sich den Weg
Vor die Türe spar
Bleib lieber sitzen, ganz bequem
Beine hoch und drück den Knopf.
Kiste an und aus der Kopf!

Die lieben Freunde, mit
Großen Worten
Beteuern abermals "Versprochen
Ist versprochen"
Folgen blind, auch wenn's nicht
Wirklich stimmt

Selbst dem Papier vertrauen wir
Beteuert abermals "Versprochen
Ist versprochen"
Oh tut mir leid - in Wirklichkeit
Sind Fakten nun mal Fake!

Perfekt inszeniert
Was Interesse weckt
Wurde schon aus-
Probiert doch mal dem
Schwachsinn abzusagen
Mal weg vom Irrenhaus
Und all den grellen Farben

Die lieben Freunde sind
Höchst empört
Wenn sich der
Kleine Mann
Mal nicht vom faulen
Brei ernährt
Ganz ohne Zwang
Den Tag erlebt

Völlig frei
Ja so kann's weitergehn
Völlig frei
Werd ich meine
Runden drehn




5. BÜHNE FREI

Glaub nicht alles was du hörst!
Auch wenn du den Erzähler
Empörst und jedes seiner Worte
Und Lügen dieser Sorte

Im Mund verdrehst - ganz klar verstehst,
Dass alles nur noch Hetze ist
Gib allen Kund - aus seinem Mund
Nur Aberglaube spricht!

Sicher ist sicher, wir bleiben heut daheim
Hasenpfote, Scherbe, Huf
Sollen mein Beschützer sein
Selbst wenn ein Sturm mein
Haus in Schutt und Asche legt
Bleibt mir Glückseeligkeit durch Vierblattklee!

Glaub nicht alles was du siehst!
Wenn du dem klaren Blicke
Entfliehst und jeden falschen Schatten
Morgennebel, weiße Ratten

Als Phänomen erklärst - unnatürliches beherzt
Der Baum bleibt Baum und ist kein Wesen
Was von Rindermägen lebt!

Sicher ist sicher, wir bleiben heut daheim
Hasenpfote, Scherbe, Huf - sollen meine Beschützer sein
Selbst wenn ein Sturm mein Haus in Schutt und Asche legt
Bleibt mir Glückseeligkeit durch Vierblattklee!

Herzlich Willkommen lieber Freund
Alles präsentiert - nichts versäumt
Ein Hund mit rotem Hirschgeweih,
Die Bühne ist für Lügen frei!

Schwarze Katze, Eintritt verwehrt
So hat man es uns jeher gelehrt
Spiegel werden abgehangen
Muss man sonst mit Unglück bangen - nein!

Und bist du tapfer, fest entschlossen
Noch nichts in Blei gegossen
Bleibst im Haus an Unglückstage
Sonst droht laut Lügensage
Dir Glück nur umgekehrt
Welch Zufall denn du bist ja unversehrt

Wahre dich in Sicherheit
Ein Seher nicht die Zukunft zeigt!
Man braucht kein Huf um Glück zu haben
Rösser schon, um sanft zu traben

Selbst wenn ein Sturm mein Haus in Schutt und Asche
Bleibt mir Glückseeligkeit, durch Talisman und Vierblattklee




6. GUTEN TAG

Ist das dein Freundeskreis?
Ein Handschlag reicht mir als
Beweis mir bitte was euch eint,
Zusammenhalt auch keimt
Tag ein Tag aus dasselbe Spiel, kein echtes
Ziel vor Augen streift durch die Stadt, nur so zum Spaß
Und Leute zu berauben.

Ihr seid dem Affenzug zugestiegen
Alles v ergessen, die Vernunft und auch die Lieben
Die euch erzogen haben und auch an harten Tagen
Beiseite stehn - mit euch durchs Leben gehn

Damals hieß es "Guten Tag!"
Heutzutage "fuck you hard!"
"Respect" und "you're my bro!"
... Was für ne schlechte Show!

Ihr seid dem Affenzug zugestiegen
Alles vergessen, die Vernunft und auch die Lieben
Die euch erzogen haben und auch an harten Tagen
Beiseite stehn - mit euch durchs Leben gehn

Selbst wenn "der Stärkere gewinnt"
Seid ihr doch gleichgesinnt
Dann triffts dich hart, dann
Musst du gehen
Auf nimmer Wiedersehen!

Die euch erzogen haben und
Auch an harten Tagen
Beiseite stehn - mit euch
Durchs Leben gehn




7. ACH WAS BIST DU SCHÖN...

(Instrumental)




8. ...SO SCHÖN

Sei mein Freund für alle Zeit
Selbst wenn wir uns nicht sehen - die Verbindung bleibt
Sachlich korrekt - läufts meist nich ab
Denn wenn wir uns schreiben, schreiben wir nackt.

Wohlgeformtes Menschenkind - sitzt am anderen Ende und Wind
Spürst du nur aufm dem Flur,
Wenn es dich nach was Süßem lüstet!

Und wie du heute wieder stahlst
Vorzüglich schmückst - damit entzückst
Wirst von Horden stets umworben
Laut Status voller Sorgen?

Jetzt sind wir mal ehrlich - scheues Stück Fleisch
Nicht ein Ton - so stumm!
Das ist doch kein Leben
Dem Bildschirm entgegen

Wohlgeformtes Kind der Nacht
Willst dich uns nicht zeigen
Wohlgeformte Lügenpracht
Auf dass wir dich nicht beneiden!

Nein! Ach was bist du schön!
So schön!




9. AUF LEISEN SOHLEN

Schon zuer ersten Tat
An List nichts aufgespart
Wächst im Rabennest heran
Wirst zum meistgesuchten

Man(n) verlangt nach dir
Hinter der Kerkertür
Schnell legst du ab den falschen Schein
Vom lieben Jungen nett und

Rein, wirst du nie
Sein, mein Junge!
Mit dem falschen Fuß
Ins Leben getreten

Steckst, bis zum Hals
In Ärger und Gülle
Doch was du tust, zeichnet dich aus,
Die Unterwelt schenkt dir Applaus!

Hast nie versagt - nie umgekehrt
Dein Geist und Körper wurden
Nie von dicken Ketten
Beschwert hat sich schon jedermann,
Jeder der sprechen kann.
Die Summe für dein Haupt ist unermesslich
Wer hätte das geglaubt?

Erschallt ein Ruf
Durchs ganze Land
Die Kopfgeldjäger nehmen
Die Zügel in die Hand

Durchforsten Höhlen, Wälder
Ihr Spürsinn wittert dich
Kreisen dich ein in Jagdmanier
Bis du das Schweigen brichst!

Hast nie versagt - nie umgekehrt
Dein Geist und Körper wurden
Nie von dicken Ketten
Beschwert hat sich schon jedermann
Jeder der denken kann
Die Summe für dein
Haupt ist unermesslich
Wer hätte das, wer
Hätte das, wer hätte das geglaubt?




10. ZWISCHEN DEN WELTEN

(Instrumental)




11. WILDE FLUT

Wilde Flut, reißt mich durchs Leben
Setzen die Segel stramm, auf unsren Wegen
Und gar nicht fern, kann ich sie sehn
Die wahre Freiheit, ich werde nicht umdrehn!

Keine Chance! Leinen Los!

Ein dunkler Schleier
Blendet die Sicht
Bis unser Rumpf
Auf brausend Wellen trifft

Keine Frage
Zum Ernst der Lage
Ein unheilvoller Weg,
Der auf den Magen schlägt

Wilde Flut, mein Fluch und Segen
Hier zählt Zusammenhalt, das gilt für jeden
Auf diesem Schiff bin ich der Kapitän
Und kommt der Tag, werde ich mit dir untergehn

Seit Tagen schon, im Meer verlorn
Die Sinne schwinden schnell, nach 1000 Tagen langer Fahrt
Wo bleibt der Lichtblick, ein Schatz der mich erhellt?
Wilde Flut führ uns zur neuen Welt!

Zeit für was Neues hier!
Land in Sicht wir danken dir!
Fahren ein in weichen Küstensand
Ein warmer Duft uns lockt, das ist unser Land!

Was ist hier passiert?
Nicht ein Tier auf diesem trostlos Fleck,
Nicht ein Quell, statt Nahrung - Dreck!

Wilde Flut du greifst nach mir,
Ich komme mit, was will ich hier?

Die Bretter krachen und massieren meine Füße
Hier bin ich richtig und wünsche noch "Schöne Grüße"
Ein Tag wie dieser, hat mir ganz klar gezeit,
Dass mich die Wilde Flut, durchs Leben treibt!