Menhir (GER)


Menhir (GER)
Fix (Vocals, Guitar Odroerir), Heiko Gerull (Vocals, Guitar Endless Pain (GER)), Fritze (Bass), Stephan (Drums), Christian (Keyboard), Carsten (Bass), Stephan (Drums), Ralf (Bass), Roman (Guitar), Heinz (Bass), Tormentor (Drums Desaster (GER), ex-Decayed, Metalucifer, Metal Inquisitor), Manuela (Keyboard)

MENHIR wurde Anfang 1995 von Heiko, Manuela und Fix gegründet. Der Bandname ist ein Begriff aus dem Keltischen und bedeutet soviel wie "langer Stein". Menhire sind die im Neolithikum und in der Bronzezeit von verschiedenen Kulturen aufgestellten heiligen Steine, die nicht selten für reine Kult- und Opferplätze genutzt wurden/werden.

Thematisch sollte von Anfang an das umfangreiche Gebiet unserer keltisch/germanischen Vorfahren im Mittelpunkt stehen. Im März des darauffolgenden Jahr wurde das erste und einzige 4 Track Demo "Barditus" aufgenommen und publiziert. Die Fluktuation der sekundären Bandmitglieder, zur Ergänzung der Band, war von Anfang an eine unserer größten Hürden. Doch es fand sich nach einiger Zeit ein alter Bekannter Namens Heinz für den Bass, mit welchem wir dann zur Jahreswende 96/97 unser Debüt "Die ewigen Steine" unter der Regie von Andreas Hilbert (u.a.

GOLEM) im Buckower "Blue Art" - Studio aufnahmen. Die CD kam damals unter dem noch sehr jungen Label "Ars Metalli" heraus. Im Frühjahr 1998 entstand im Alleingang von Heiko und Fix, mit zu Hilfe von Gastmusikern die Mini - CD "Buchonia", die einen Ausflug in folkloristische Gefilde darstellte. Aufgenommen wurde diesmal im "Musikhaus Martin Kram", einem einheimischen Studio in Zella bei Dermbach. Buchonia ist der lateinische Name der Rhön.

Eine wunderschöne Mittelgebirgslandschaft in unmittelbarer Nähe der Bandheimat, welche kulturhistorisch viel zu bieten hat und wo noch etliche Relikte aus der Vor- und Frühgeschichte zu ersehen sind. Beim ersten und katastrophalen Versuch das Zweitwerk "Thuringia" aufzunehmen, kam es zum Bruch mit Fix und Heinz ist aus beruflichen Gründen schon kurz vorher ausgestiegen. Es kam nun für eine ganze Ewigkeit Karsten am Bass in die Band und für die zweite Gitarre hatten wir vor geraumer Zeit Roman engagiert. Da noch kein neuer Schlagzeuger gefunden wurde stellte sich Tormentor von DESASTER für die Aufnahmen zur Verfügung und es konnte so nun zu einem zweiten Anlauf gestartet werden. Wir sind wieder ins gleiche Studio wie beim Demo ins Münnerstädter "R&A – Studio" gegangen. Thuringia ist der lateinische Name für Thüringen, ergo ein Hommage an die Bandheimat. Mit Sebastian fand sich dann einige Zeit später ein wahrlich geeigneter Schlagzeuger.

Aber da, wo mit ihm die ersten Konzerte gespielt werden sollten, kam es zum Bruch mit Roman. Da die Lieder ohne zweite Gitarre nicht richtig klingen und zwei Wochen später die Gigs schon feststanden, stellte sich Fix kurzfristig zur Verfügung und wechselte lediglich das Instrument und ist seit dem auch wieder zugegen. Noch vor den Aufnahmen der "Ziuwari" CD verließ auch Karsten wieder die Band und im Studio übernahm der damalige Bassist von ODROERIR diesen Part. Erstmalig kam die CD unter einem anderem Label Namens "Skaldic Art" heraus, da "Ars Metalli" kurz vor seinen letzten Atemzügen stand. Alle 4 CDs wurden dann nochmals über "Perverted Tast" neu aufgelegt. Irgendwann stieg dann auch Fritze (Bass) in die Band ein und vermittelte uns auch einen neuen Keyboarder, da uns unsere langjährige Mitstreiterin Manuela nach dem letzten Studioaufenthalt verlassen hatte. Mit dieser Konstellation, wie sie damals herrschte (Heiko – Gesang, Gitarre; Fix – Gitarre; Fritze – Bass; Christian – Keyboard und Sebastian am Schlagzeug), spielten wir etliche erfolgreiche Gigs, Festivals und Touren.

Im Winter 2004/2005 studierten wir so langsam die neuen Songs ein, welche demnächst und abermals im "Powertrack Studio" aufgenommen werden sollten. Aber da unsere Ansprüche immer höher gesetzt wurden, stellte dies sich als ein nicht so leichtes Unterfangen heraus.

Mehrmaliges aufnehmen der gleichen Parts und Spuren, Unzufriedenheit mit dem Sound, Stagnation der Situation führten auch zu Unterbrechungen der Aufnahmen. Aber im Endeffekt konnten wir dann im Frühjahr 2007 ein solides Werk mit den Namen "Hildebrandslied" der Öffentlichkeit vorstellen. Die neue CD erschien über das junge Label "Trollzorn". Sebastian hatte mittlerweile auch die Band verlassen und die Suche nach einem adäquaten Schlagzeuger stellte sich fast noch schwieriger an, als der letzte Studioaufenthalt. Aber inzwischen, nach etlichen Versuchen, Tests und Nachfragen haben wir wieder einen neuen und begabten Mann hinter der Schießbude. Auf zu neuen Schlachten! ZIU SIEG!.


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